„Out of Gas“: warum fehlgeschlagene Transaktionen trotzdem kosten
Du sendest eine Transaktion auf Ethereum, sie schlägt fehl – und trotzdem ist die Gebühr weg. Das ist kein Fehler, sondern so vorgesehen.
Was dahintersteckt
Jede Transaktion legt ein Gas-Limit fest, also die maximale Rechenarbeit, die ausgeführt werden darf. Reicht es nicht aus oder bricht ein Smart Contract die Ausführung ab, wird die Transaktion zurückgesetzt. Die bereits geleistete Arbeit der Validatoren muss aber bezahlt werden.
Häufige Ursachen
- ein zu niedrig eingestelltes Gas-Limit;
- ein Vertrag lehnt die Aktion ab, zum Beispiel wegen fehlender Freigabe oder zu geringem Guthaben;
- der Preis hat sich während eines Swaps stärker bewegt als erlaubt.
So vermeidest du es
Lass die Wallet das Gas-Limit automatisch schätzen und achte auf Warnungen vor der Bestätigung. Bei einfachen Überweisungen von ETH oder Token passiert das selten – häufiger bei komplexen Interaktionen mit Smart Contracts.
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